Schilddrüsenbeschwerden

Schilddrüsenerkrankungen

Zu den Schilddrüsenerkrankungen gehören u. a.:

  • die Schilddrüsenunterfunktion
  • die Schilddrüsenüberfunktion
  • die Autoimmunerkrankung „Hashimoto-Thyreoiditis“

Die Schilddrüse ist eine kleine Drüse, die u. a. unseren Energiehaushalt und unsere Körpertemperatur maßgeblich beeinflusst. Sie hat auch einen direkten Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke und beeinflusst unsere Stimmung, das Gewicht und den Stoffwechsel und kann sehr empfindlich auf Geschlechtshormonsubstitution z. B. in den Wechseljahren  reagieren.

Allgemein beziehe ich das Thema Schilddrüse bei folgenden Beschwerden mit ein:

  • Kloßgefühl im Hals
  • Zyklusunregelmäßigkeiten
  • Kinderwunsch
  • nach Fehlgeburten
  • in den Wechseljahren
  • Libidomangel oder- verlust
  • Erschöpfungszuständen
  • chronischer Müdigkeit
  • psychischen Beschwerden
  • Stimmungsschwankungen
  • Übergewicht
  • Untergewicht
  • Östrogendominanz
  • Östrogenmangel
  • Progesteronmangel
  • Wechseljahresbeschwerden
  • chronischen Entzündungen

Besonders wichtig ist das Miteinbeziehen der Schilddrüsenfunktion bei Kinderwunsch, Übergewicht, Müdigkeit, Depressionen und in den Wechseljahren.

 

Autoimmunerkrankung „Hashimoto-Thyreoiditis“

Immer mehr Patientinnen erkranken an der Schilddrüsenentzündung Hashimoto-Thyreoiditis. Nach neuesten Erkenntnissen können Umweltöstrogene (sogenannte Xeno-Hormone), die den Hormonhaushalt durcheinander bringen können und eine Östrogendominanz (= zuviel Östrogen im Verhältnis zum Progesteron), die durch den Körper selber oder durch ungünstige Geschlechtshormongaben verursacht werden können, dazu beitragen. Auch ungünstige Ernährungs- und Genussmittelgewohnheiten spielen eine begünstigende Rolle. Hier gilt es viele Faktoren anzuschauen und zu untersuchen, um Sie umfassend beraten zu können.

 

Nach Schilddrüsenentfernung

Normalerweise produziert die Schilddrüse zu den Anforderungen der momentanen Situation die genau passende Dosis an Schilddrüsenhormonen. Nach einer totalen Entfernung der Schilddrüse, kommen daher manche Frauen nicht so gut mit einer konstant gleichen Schilddrüsenmedikation zu Recht, was z. B. zu Stimmungsschwankungen führen kann. Hier kann es z. B. hilfreich sein die Stressachse und die Stressbewältigungsmechanismen zu stärken.

 

Verträglichkeit von Schilddrüsenpräparaten

Wenn konventionelle Schilddrüsenmedikamente schlecht vertragen werden, erläutere ich die mögliche Gabe von kombinierten Schilddrüsenpräparaten (T4 und T3) oder naturidentischen Drüsenpräparaten. Die Rezeptierung erfolgt über Ihren behandelnden Arzt/Ärztin, wenn er/sie dies auch für sinnvoll erachtet.

 

Schilddrüse, Geschlechtshormone, Stresshormone

Da die Funktion der Schilddrüse von den Geschlechtshormonen mit beeinflusst werden kann und die Schilddrüse zusammen mit den Stresshormonen wichtig für eine gute Stressresistenz ist, kann es bei bestimmten Beschwerden unterstützend wirken, die Geschlechtshormone und Stresshormone in die Betrachtung und Behandlung mit einzubeziehen

Hinweis

Die Verfahren sind von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt, da wissenschaftliche Wirkungsnachweise nach schulmedizinischen Standards bisher noch nicht oder nicht hinreichend erbracht worden sind. Naturheilkundliche und alternative Behandlungsverfahren, sowie Verfahren, die psychische Aspekte einer Erkrankung mit einbeziehen, können jedoch eine Behandlung unterstützen.

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